Webdesign & SEO
Website für einen Handwerksbetrieb erstellen lassen: bessere Aufträge, mehr Bewerbungen
Das Auftragsbuch ist voll, die Aufträge sind nur die falschen, und Nachwuchs fehlt. Was die Website eines Handwerksbetriebs an beidem ändern kann.
Die meisten Handwerksbetriebe, mit denen wir sprechen, haben kein Auftragsproblem. Sie haben ein Auswahlproblem. Das Buch ist voll, aber zu viel davon sind kleine Reparaturen, Notdienste und Sachen, die zwischen zwei Baustellen liegen bleiben. Die Projekte, mit denen wirklich Geld verdient wird, kommen zu selten.
Dazu kommt das zweite Thema: Der Geselle, der nächstes Jahr aufhört, und kein Azubi in Sicht. Beides hängt stärker an der Website, als es sich anfühlt.
Die Website entscheidet, welche Aufträge kommen
Wer nur „Elektro“, „Sanitär“ oder „Metallbau“ auf die Seite schreibt, bekommt alles. Wer die Arbeiten benennt, die er machen will, bekommt genau die.
- Elektro: Wallbox, Photovoltaik mit Speicher, Altbau neu verkabeln, Smart Home, E-Check für Gewerbe.
- Sanitär und Heizung: Bad komplett, barrierefreier Umbau, Wärmepumpe, Wartungsvertrag.
- Metallbau: Geländer, Tore, Treppen, Vordächer, Schlosserarbeiten für Gewerbekunden.
Jede dieser Arbeiten ist eine eigene Suche und verdient eine eigene Seite, mit Bildern von eigenen Projekten und einem kurzen Weg zur Anfrage. Das ist der direkteste Hebel, den eine Handwerker-Website hat.
Eine Website, die alles anbietet, wird für nichts gefunden. Eine, die fünf Arbeiten klar benennt, bekommt genau diese Anfragen.
Was ein Hausbesitzer vor dem Anruf wissen will
- Macht ihr genau das? Die Nummer eins, und sie bleibt auf den meisten Seiten unbeantwortet.
- Kommt ihr zu mir? Die Orte, in denen ihr arbeitet, gehören ausgeschrieben auf die Seite.
- Habt ihr so etwas schon gemacht? Drei Fotos von einem fertigen Projekt überzeugen mehr als jeder Werbesatz.
- Wie lange muss ich warten? Eine ehrliche Angabe schreckt die Falschen ab und bindet die Richtigen.
- Kostet das Angebot etwas? Wer es sagt, spart sich die Hälfte der Anrufe.
Referenzprojekte sind im Handwerk das stärkste Mittel
Ein fertiges Bad, ein eingebautes Tor, eine Unterverteilung, die vorher ein Kabelsalat war: Dafür braucht es keine Fotografin, ein Handy reicht. Wichtig ist nur, dass jemand es macht, bevor die Baustelle abgebaut ist.
Drei bis vier Bilder, zwei Sätze zur Aufgabe, ein Satz zur Lösung. Zehn solcher Projekte auf der Seite wirken mehr als jede Imageseite, und sie bringen nebenbei genau die Suchbegriffe mit, nach denen gesucht wird.
So sieht das bei Haag Elektrotechnik aus
Für Haag Elektrotechnik in Weil am Rhein haben wir genau so eine Seite gebaut. Jede Leistung hat ihre eigene Unterseite: Elektroinstallation, KNX Smart Home, Photovoltaik, Klimaanlagen, Kundendienst und E-Check. Daneben steht eine Beratungsebene zu intelligentem Wohnen, Photovoltaik und Energie sparen, also genau den Themen, zu denen Hausbesitzer heute suchen, bevor sie jemanden anrufen.
Der zweite Teil sind die Referenzprojekte, jedes mit eigener Seite und eigenen Bildern: die Modernisierung nach Kernsanierung bei der Sparkasse in Weil am Rhein, Neubauinstallation mit KNX-Steuerung bei der Volksbank Lörrach, die komplette Sanierung der Elektroanlagen bei Hornbach im laufenden Betrieb, dazu Gasthaus Krone, Josko Fitness und mehrere Wohnbauprojekte. Genau solche Seiten werden gefunden, wenn jemand nach einer einzelnen Arbeit plus Ort sucht.
Anschauen kann man das unter elektroprofi-haag.de.
Azubis und Gesellen finden
Ein Siebzehnjähriger sucht nicht in der Zeitung. Er schaut sich an, wie es bei euch aussieht, wer dort arbeitet und ob das nach einem Laden aussieht, in dem man etwas lernt. Wenn eure Seite aus einem Foto vom Firmenschild besteht, hat er nichts gesehen.
Was hilft: eine eigene Seite für Ausbildung und offene Stellen, kurze Videos aus der Werkstatt oder von der Baustelle, Gesichter statt Floskeln, und ein Formular mit drei Feldern. Diese Seite ist dann auch das Ziel für Anzeigen in Social Media, wo diese Altersgruppe tatsächlich unterwegs ist. Mehr dazu auf unserer Seite zu Social Recruiting.
Wie weit das trägt, zeigt Karosserie Schmidle in Weil am Rhein, ebenfalls ein Handwerksbetrieb. Dort entstanden eine neue Website, ein Branding-Video, Kurzclips und ein eigenes Karriereportal, dazu Anzeigen zu den offenen Stellen. Aus drei Kampagnen kamen über 20 Bewerbungen und drei Einstellungen. Der ganze Fall steht in der Case Study Karosserie Schmidle, und was für Kfz-Betriebe im Einzelnen gilt, haben wir im Artikel zur Website für eine Autowerkstatt aufgeschrieben.
Was es kostet und was das Land dazugibt
Eine neue Seite ist eine Investition, und das Fürchten davor ist berechtigt. Für Betriebe in Baden-Württemberg gibt es allerdings Förderprogramme für Handel und Handwerk, die einen Teil der Beratungskosten abdecken. Was es gibt und wer es bekommt, steht auf unserer Seite zu den Förderungen für Handel und Handwerk.
Kurz gefasst
- Benenne die fünf Arbeiten, die du wirklich willst, und gib jeder eine eigene Seite.
- Die Orte, in denen du arbeitest, gehören ausgeschrieben auf die Seite.
- Referenzprojekte mit Handyfotos schlagen jeden Werbetext.
- Wartezeit und Angebotskosten offen nennen spart Anrufe.
- Eine eigene Seite für Ausbildung und Stellen, mit Gesichtern und kurzen Videos.
- In Baden-Württemberg lohnt der Blick auf die Förderprogramme.
Wenn deine Seite die richtigen Aufträge und ein paar Bewerbungen bringen soll, schauen wir sie uns gern gemeinsam an. Wir sagen dir ehrlich, was in deinem Gewerk und deiner Region realistisch ist. Wie wir Websites bauen, steht auf unserer Seite zur Webentwicklung, und für Betriebe aus dem Landkreis bei unserer Webdesign Agentur Lörrach.
Klingt nach eurem Thema? Dann lass uns 30 Minuten darüber sprechen.
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